Geschichte | Line Dance ABC | Tänze


Diese Tanzform kommt aus Amerika und über seine Wurzeln bzw. seinen Ursprung gibt es verschiedene Ansichten. Angenommen wird aber, dass seine Wurzeln in die Zeit der Emigranten im 19. Jahrhundert fällt, welche verschiedene Folkstänze in die Neue Welt mitbrachten. Gesicherte Aufzeichnungen des Line Dance gibt es allerdings erst ab den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. In Amerika bekannt wurde der Line Dance durch die TV-Sendung „American Bandstand“ die seit 1952 wöchentlich die neuesten Tänze verbreitet. Einer der bekanntesten Tänze aus dieser Zeit ist der „Elephant Walk“.

Der Line Dance wird überwiegend zur Country-Musik in 32, 48 und 64 Schrittfolgen (sog. Counts = Takte) welche durch Showeinlagen wie z.B. Drehungen getanzt. Dabei stellen sich die Tänzer und Tänzerinnen alleine in einer Linie neben einander auf. Die Tänze beginnen in 2 oder 4 Richtungen (2-Wall- oder 4-Wall Line Dance). Aber es gibt auch so genannte Contra- oder Kreistänze. Diese Tanzaufstellung ist aus der Ermangelung weiblicher Gesellschaft während der Zeit der Cowboys geboren, die in ihrer knappen Freizeit Zerstreuung suchten. Heutzutage gibt es verschiedene Tanzformationen von Einzel-, Couple-(Paar) und Gruppentänzen. Der Line Dance ist für jede Altersstufe geeignet.

Der Unterschied zum „Square Dance“ besteht darin, dass es beim Line Dance keinen Sprecher gibt, der die Schrittfolgen ansagt.

Heutzutage ist der Line Dance in Europa ein weit verbreitetes Hobby, welches immer mehr Anhänger findet. Über das ganze Jahr verteilt finden in verschiedenen Ländern Wettkämpfe statt. Die Europameisterschaften werden in Holland ausgetragen und die Weltmeisterschaft wird in Anlehnung and die Entstehung des Line Dance in den USA ausgetragen.

Viele der Tänzer und Tänzerinnen üben ihren Sport auch in entsprechender (Cowgirl-/Cowboys-) Kleidung aus. Wichtige Accessoirs sind dabei: Stiefel, Gürtel mit Schnalle (Buckle), Bolo und Hut.
 
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